Saints Row: The Third

Denkt man an Open World- bzw. die so genannten Sandbox-Titel, fällt den meisten spontan wohl irgendein Spiel von Rockstar Games ein. Dabei vergisst man gerne, dass Volition mit Saints Row bereits 2006 das erste HD-Spiel dieses von GTA geprägten Genres veröffentlichte. Mit dem mittlerweile dritten Teil möchte man den Niko Bellics, Ezio Auditores und John Marstons den Platz an der Sonne streitig machen.
Neue Stadt, neues Glück?
Die Third Row Saints, die vor gut fünf Jahren mit ihrem Aufstieg einer Hinterhofgang zur führenden Bande Stilwaters das erste Mal eine Visitenkarte in der Videospielewelt hinterließen, sind zu Beginn von Saints Row The Third (SR3) auf dem Zenit angekommen: Sie werden wie Popstars gefeiert, sie besitzen Klamottenläden, es ist ein Film von, über und mit ihnen in Planung und mit einem weiteren Standbein im Bereich Energy Drinks müssten sie sich eigentlich nicht mehr mit krummen Dingern beschäftigen. Weiter Lesen
Mafia 2: Der Riese wankt

Endlich kehrt der Action-Klassiker aus dem Jahre 2002 zurück. Ich verrate Euch, warum „Mafia 2“ nicht vollends überzeugt.
In „Mafia 2“ schlüpfen Sie in die Rolle von Vito Scaletta. Während eines Fronturlaubs (beim Spielstart wütet der Zweite Weltkrieg) trifft der junge Sizilianer seinen alten Kumpel Joe Barbaro.
Der boxt ihn kurzerhand aus dem Militärdienst und verschafft ihm einige Handlanger-Jobs im Dunstkreis der lokalen Mafia-Szene. Der Neue macht sich gut, zeigt keine Skrupel – schnell werden die Bosse auf den Frischling aufmerksam.
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Driver – San Francisco: Traumhaftes Comeback

Seit elf Jahren ermittelt der rasende Cop Tanner. Im neuen Teil nimmt die „Driver“-Serie wieder Fahrt auf – mit tollen Ideen und einer Menge Renn-Action.
Komapatient und Autorennen sind im normalen Leben die denkbar schlechteste Kombination im Straßenverkehr. Auch wenn in Anbetracht von Dränglern, Rasern und Blindschleichen im wilden Getriebe deutscher Großstädte oftmals genau dieser Gedanke über andere Verkehrsteilnehmer aufkommt. Die einst legendäre Rennspiel-Serie „Driver“ wagt nun mit ihrem jüngsten Spross „San Francisco“ das verwegene Experiment und schickt einen Polizisten im Koma zur Verbrecherjagd auf die Straße. Weiter Lesen
L.A. Noire Klasse Spiel aber Pleite

Verhöre statt Raketenwerfer: Rockstar Games’ interaktiver Krimi ist mit der „GTA“-Reihe nicht zu vergleichen. Und doch ist „L.A. Noire“ ein Ausnahmespiel, wie der Test zeigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg tritt der Soldat Cole Phelps in den Dienst des LAPD (Los Angeles Police Department) ein, um die Gräuel der Schlachten hinter sich zu lassen und endlich einmal etwas Gutes zu tun. Schnell fällt seinen Vorgesetzten auf, dass der zielstrebige junge Mann Eigeninitiative und Intuition mitbringt und ganz offensichtlich mehr draufhat, als Strafzettel zu schreiben. Schon bald schiebt Cole nicht mehr Streifendienst, sondern macht als Detective Jagd auf große Fische.
Tolle Story mit viel Aufwand, vier Millionen Exemplare verkauft und trotzdem pleite gegangen. Dieses Kunststück gelang im Spätsommer den Machern von L.A. Noire . Eine achtjährige Entwicklungsdauer und die immensen Kosten der aufwändigen Gesichtsanimationen brachen Team Bondi trotz der anständigen Verkaufszahlen das Genick.
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